"Grundlagenschulung- Personalvertretungsrecht

für Personalräte"

Eine effektive Personalratsarbeit erfordert fundierte Kenntnisse im Personalvertretungsrecht auf dem aktuellen Stand des Gesetzes und der Rechtsprechung. In diesem Seminar erhalten Sie einen systematischen Überblick über die Rechte und Pflichten des Personalrats.

Das Besondere an diesem Seminar ist, dass in praxisnaher Weise die rechtlichen Grundlagen zum erfolgreichen Agieren mit dem Arbeitgeber vermittelt werden. So können Sie Ihre Interessen in Verhandlungen wirkungsvoll einbringen und zu sachgerechten Ergebnissen gelangen.

  • Inhouse-Seminar

  • 2-tägig

  • (Ersatz-) Mitglieder des Personalrates

Das Programm im Überblick:

  • Rechte, Pflichten und Kosten des Personalrats

  • Erweiterung der Anzahl der Gremienmitglieder, Ausweitung der Freistellungsansprüche, Zusammenhang zwischen Aufgabenausdehnung und Arbeitsbefreiungspflicht, Abmeldepflicht, Sprechstunden, Freistellung, Sach- und Personalausstattung, besondere Schutzrechte, Ausschluss eines Personalratsmitglieds aus dem Personalrat.

  • Schulungsanspruch definieren und durchsetzen

  • Weitergehender Schulungsanspruch durch LPVG-Änderung, geänderter Freizeitausgleichsanspruch bei Schulung von Teilzeitkräften,
    Gewährungspflicht von Grund- und Aufbauschulung, Verfahren der Beantragung.

  • Neue Organisationsmöglichkeiten des Personalrats

  • Neue Optionsmöglichkeiten bei Beschlussfassungen, Pflicht zur effektiveren Geschäftsführung, reformbedingte Arbeitsgemeinschaften, der neue Wirtschaftsausschuss und seine Aufgaben, Informationspflichten des Arbeitgebers.

  • Mitbestimmung in allgemeinen personellen Angelegenheiten

  • Personalplanung, Stellenausschreibung, Auswahlrichtlinien, jeweils unter Beachtung des AGG.

  • Beteiligungsrechte bei konkreten personellen Einzelmaßnahmen,
    neue Mitbestimmungstatbestände und Althergebrachtes wie Einstellung, Eingruppierung und Versetzung

  • Unterrichtungspflichten des Arbeitgebers und die Möglichkeit der Verkürzung oder
    Verlängerung von Beteiligungsfristen.
    Nebenabreden, Änderung der Tätigkeit über zwei Monate, Abschluss von Aufhebungsverträgen u.a.

  • Soziale Mitbestimmung

  • Mitbestimmungs-/Initiativrechte und Möglichkeiten zum Abschluss von 
    Dienstvereinbarungen: Ordnung und Verhalten in der Dienststelle (z. B. Alkohol- oder
    Rauchverbote), Arbeitszeit und Pausen, Überstunden, Mehrarbeit, Urlaub, Krankengespräche,  

  • betriebliches Eingliederungsmanagement, Verhaltens- und Leistungskontrolle, Hard- und Software, Telefonanlagen, Zeiterfassung, Lohngestaltung, Lohnlisten, Leistungsprämien, Team-/Gruppenarbeit etc.

  •  Beteiligung des Personalrats vor Kündigungen

  • Das neue Mitbestimmungsrecht bei ordentlichen Kündigungen, Unterrichtungspflichten des Arbeitgebers, Reaktionsmöglichkeiten des Personalrats und Folgen eines Widerspruchs.
    Die Beteiligung bei außerordentlichen Kündigungen.

  • Beteiligung bei Umstrukturierungsmaßnahmen und Organisationsänderungen, Zusammenlegung von Ämtern, Sachgebieten, Neustrukturierung von Aufgaben.

  • Unterrichtungs- und Beratungsrechte, Hinzuziehung von Sachverständigen. Mitbestimmung beim Abschluss von Sozialplänen.

  • Das Verfahren in Streitfällen

  • Unterscheidung zwischen eingeschränkter und uneingeschränkter Mitbestimmung. 

  • Einspruchsmöglichkeiten des Personalrates